Naturparks in Südtirol

Acht größere geschützte Gebiete sind als Naturparks in Südtirol ausgewiesen.

Drei Zinnen Toblacher See

Die Naturparks Drei Zinnen und Fanes-Sennes-Prags sind zwei davon – Toblach liegt genau dazwischen. Ideal also, um die beiden Naturparks kurz genauer unter die Lupe zu nehmen. Beide Naturparks beherbergen einige der größten Schätze der Dolomiten. Die Drei Zinnen, der Paternkofel, der Elfer und der Zwölfer im Naturpark Sextner Dolomiten, sowie der Seekofel, der Heiligkreuzkofel oder die Lavarella-Spitze im Naturpark Fanes-Sennes-Prags sind nur einige wenige der spektakulärsten Gipfel, die in diese Kategorie fallen. Die Abwechslung aus schroffen Felsen und malerischen Almwiesen sind charakteristisch für das Gebiet und verleihen der Landschaft ihre Einmaligkeit. Dichte, schattige Wälder und bunte Blumenwiesen zeugen von einer großen Artenvielfalt in der Flora, wie sie auch in der Fauna zu finden ist. Besonders berühmt sind die ansonsten eher spärlich durch Wasser gespeisten Naturparks für ihre Seen – darunter ist neben dem Toblacher See und dem Dürrensee etwa der atemberaubende Pragser Wildsee zu nennen, der als „Perle der Dolomitenseen“ weit und breit bekannt ist.

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Abgegrenzt wird der Naturpark Drei Zinnen von den Gemeinden Sexten, Innichen und Toblach; der Naturpark Fanes-Sennes-Prags hingegen erstreckt sich auf das Gebiet von St. Vigil in Enneberg bis nach St. Kassian und ist im Osten vom Höhlensteintal begrenzt.